Vorbemerkung:
Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe 2:
Die modernen Naturwissenschaften bedienen sich aus Experimentieranordnungen und Forschungsergebnissen von allen Bereichen, so dass die strikten Abgrenzungen nach Biologie, Chemie oder Physik zunehmend durchlässiger werden und in einigen Gebieten nicht mehr berechtigt erscheinen. Für die Sekundarstufe 1 und die Sekundarstufe 2 wurde das fächerübergreifende Verfahren daher beibehalten und eine Aufgliederung nach folgenden Sachbereichen gewählt:
Atmung
Gärung
Fotosynthese
Lebewesen und Wasser
Enzyme
Biotechnologie
Umweltschutz
Dabei sind die Versuche so zusammengestellt, dass ein aufsteigender Schwierigkeitsgrad besteht. Die einfacheren Versuche stehen am Anfang einer jeden Themeneinheit, die letzten Versuche sind eher Projektgruppen zuzuordnen.
Einsatzmöglichkeiten in der S1 und S2 Stufe.
Hier wurde auf eine Einteilung nach Klassenstufen verzichtet. Die Lehrperson kann selbst rasch entscheiden, ob der Versuch der Ausstattung der Schule entspricht, dem Anspruchsniveau der Klasse oder den Erfordernissen des Lehrplans. Aus diesen Gründen sind die Arbeitsunterlagen in WORD eingegeben, so dass man problemlos ändern kann.
Aber auch hier gilt: das „Selbstgetane“ ist Grundlage für das Interesse und das darauf aufbauende Verstehen und die nachfolgende Beurteilung.. Der Satz von Pestalozzi: „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ sollte aus lernphysiologischen Gründen auch für höhere Klassenstufen umformuliert werden in: Wir Menschen lernen „mit Hand, mit Herz und dann mit dem Kopf“. Dieser Ansatz soll mit zum Teil auch anspruchsvollen Versuchen weitergeführt werden.
Begründungen für die Auswahl der hier vorgestellten Experimente
Es gibt viele Experimente und Experimentiersätze. Hier sind nur solche ausgewählt, die den folgenden didaktischen Gesichtspunkten genügen, die auch in den Bildungsstandards formuliert sind:
Beachtung der Bildungsstandards und der geltenden Bildungspläne;
Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Versuchen;
Übersichtlichkeit in der Anordnung der Geräte;
Geräte und Material nach wissenschaftlichen Standards;
Durchschaubarkeit; Klarheit des zeitlichen Ablaufs;
Bewertung von Versuchsergebnissen;
Begründete Beurteilung der Experimentergebnisse;
Bedeutung für die Zukunft der Schülerinnen und Schüler;
Möglichkeiten der Recherche;
Übertragbarkeit in die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler,
Vermittlung und Festigung von Basiskonzepten und Theorien;
Vergleichbarkeit mit der jeweiligen Theorie;
Erweiterungsfähigkeit bis hin zu einer beruflichen Bedeutung.
Volker Schneider
Pädagogische Hochschule Freiburg
